Kita am Forschungszentrum Jülich
Kindertagesstätte „Kleine Füchse“, Jülich
Vier Zelthäuser in Holzrahmenbauweise für 127 Kinder zwischen vier Monaten und 14 Jahren, auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich.
Eine Kita für das Forschungszentrum
Gemeinsam mit der Unternehmensgruppe Terhalle aus Ahaus-Ottenstein haben wir diese besondere Kindertagesstätte begleitet. Erste Entwürfe lagen bereits vor, als wir dazukamen. Wir haben die Ideen übernommen, weiterentwickelt und bis zur Genehmigungsreife geplant.
Entstanden ist eine öffentliche Kita auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich: rund 2.000 Quadratmeter Gebäudefläche und etwa 6.000 Quadratmeter Außengelände für 127 Kinder zwischen vier Monaten und 14 Jahren. Sie werden in acht Gruppen mit unterschiedlichen Betreuungszeiten betreut, im neuen Zuhause der „Kleinen Füchse“.
Vier Zelthäuser an einer gemeinsamen Achse
Prägend sind vier große Zelthäuser, in denen die acht Gruppen untergebracht sind. Jedes Zeltdach funktioniert wie ein eigenes kleines Haus mit Gruppen- und Nebenräumen, Sanitärbereichen, Garderobe und Flächen zum Spielen und Bewegen.
Alle Häuser liegen an einer zentralen Achse, die die Bereiche verbindet. Großzügige Flure und ein zentraler Marktplatz schaffen Begegnungen zwischen den Altersgruppen. Draußen geht es mit naturnah gestalteten Spielbereichen weiter, und auch ein Fußballplatz durfte nicht fehlen.
Holz innen und außen
Die Kita ist als Holzrahmenbau konzipiert. Die ruhige, warme Atmosphäre des Materials zieht sich von der Fassade bis in die Innenräume: über Böden und Akustikdecken bis zu den liebevoll gestalteten Einbaumöbeln.
Betrieben wird die Einrichtung von einer Elterninitiative mit knapp 40 Mitarbeitenden. Ihr Konzept setzt auf Lernen mit allen Sinnen, offene Gruppen, Bewegung und gesunde Ernährung, frisch gekocht in der eigenen Küche mit Bistro.
Räume, in denen Kinder Kinder sein dürfen
Die Herausforderung beim Planen von Kitas liegt darin, Räume zu schaffen, die neugierig machen und zugleich Geborgenheit geben: Räume, in denen Freundschaften entstehen und Vertrauen wächst. Vor allem aber Räume, in denen Kinder Kinder sein dürfen.